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Retrospektive
Filmstill Lavra Dor
Lavra Dor Paulo Rufino, Ana Carolina
Lavrador = Bauer, lavra = arbeiten, dor = Schmerz. Die experimentelle Collage über die Situation brasilianischer Landarbeiter*innen zeugt von der poetischen wie politischen Kraft des Kinos.
Filmstill Lavra Dor

Lavra Dor

Lavra Dor
Paulo Rufino, Ana Carolina
Retrospektive
Dokumentarfilm
Brasilien
1968
11 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Nach dem Militärputsch in Brasilien im März 1964 stoppten die neuen Machthaber die zuvor begonnene, gerechtere Verteilung des Bodens. Die stattdessen durchgeführten Agrarreformen begünstigten Großgrundbesitz und Agrarindustrie, Gewerkschaften wurden unterdrückt. Vor diesem Hintergrund setzen sich Paulo Rufino und Ana Carolina mit den Kämpfen und Nöten der Landarbeiter*innen auseinander. In freier und poetischer Form montieren sie Fotografien, Filmsequenzen, Zitate in Wort und Bild zu einer experimentellen Collage, die die Grenzen des Dokumentarischen auslotet. Insbesondere spielen sie mit dem Mittel der Wiederholung – in einer Art nicht-linearen Interpretation von „Lavra Dor“ (1962) und anderer Gedichte von Mário Chamie. Der Film lief in der von Peter B. Schumann zusammengestellten „Woche des jungen Films: Lateinamerika“ der Berlinale 1970. Bereits vier Jahre zuvor hatte Schumann im Rahmen der Retrospektive des Festivals erstmals einen Querschnitt des brasilianischen „Cinema Novo“ nach West-Berlin gebracht.

Florian Wüst

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28.10.
#334
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#334
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Paulo Rufino, Ana Carolina
Buch
Paulo Rufino, Ana Carolina
Kamera
Carlos Alberto Ebert
Schnitt
Franklin Pereira
Produktion
Paulo Rufino, Ana Carolina

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Letters from the Silenced Country
Letters from the Silenced Country Andrei Kutsila
Ein Land, in dem jede Opposition verfolgt und zerschlagen wird. Aufzeichnungen aus Belarus erzählen von Opferbereitschaft, Solidarität und den menschlichen Kosten des Widerstands.
Filmstill Letters from the Silenced Country

Letters from the Silenced Country

Listy
Andrei Kutsila
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen,
Litauen,
Deutschland
2026
72 Minuten
Belarusisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Nur sporadisch dringen Informationen aus dem isolierten Belarus. Und nahezu unerreichbar scheinen die Menschen in belarussischer Gefangenschaft. Andrei Kutsila, der im Zuge der staatlichen Repressionen selbst nach Polen geflohen ist, macht in seinem visuell and narrativ vielstimmigen Filmzeugnis die Schicksale von drei Inhaftierten publik. Sie stehen stellvertretend für die mehr als 65.000 Personen, die seit der umstrittenen Wiederwahl Alexander Lukaschenkos im Jahr 2020 kriminalisiert und interniert wurden. Da ist Kasia, eine Studentin, die mittels ihrer Kunst nach einem Weg sucht, den Alltag in Gefangenschaft zu bewältigen. Ihre in dunklen Tönen gehaltenen Zeichnungen gewähren Einblicke in eine grausame Situation; gleichzeitig geleiten sie in animierter Form durch „Letters from the Silenced Country“. Da ist außerdem Aktivist Witold Aschurak, dem eine Freundin Fotografien ins Gefängnis schickt. Aufnahmen der Überwachungskameras belegen seine Misshandlung, bevor er in Haft verstarb. Der frühere Kriminalbeamte Andrei Astapowitsch recherchiert derweil in Polen die Verbrechen in seiner einstigen Heimat und sammelt sie für die belarussische Oppositionsorganisation BYPOL. Auch ein anonymer Mann kommt zu Wort, der sein Leben in der Angst bestreitet, jederzeit verhaftet werden zu können. Andrei Kutsilas Film ist eine Kompilation des Schreckens – entstanden inmitten Europas.

Carolin Weidner

Thematisiert Tod

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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29.10.
#452
CineStar 7
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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29.10.2026
CineStar 7
#452
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar
30.10.
#534
CineStar 5
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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30.10.2026
CineStar 5
#534
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Calendar
31.10.
#6C1
Cinémathèque in der naTo
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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31.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#6C1
When the Sea Was Calm + Letters from the Silenced Country
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Regie
Andrei Kutsila
Buch
Andrei Kutsila
Kamera
Wojciech Weglarz
Schnitt
Piotr Oginski
Produktion
Mirosław Dembiński, Giedrė Žickytė, Gregor Streiber
Sound Design
Saulius Urbanavicius
Animation
Natalia Spychala

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Kontakt
Mirosław Dembiński
mirek@studioeverest.pl
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, MDR-Film-Preis, Leipziger Ring, FIPRESCI Preis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Look, We’re in Europe
Look, We’re in Europe Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Hausbau fern des Zuhauses: Bangladeschische Bauarbeiter im Kosovo geben Einblicke in ihre Handyaufnahmen, in ein Leben zwischen prekärer Arbeit und Träumen von einer besseren Zukunft.
Filmstill Look, We’re in Europe

Look, We’re in Europe

Look, We’re in Europe
Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Kosovo,
Bangladesch,
UK
2026
15 Minuten
Bengali
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
Zum ersten Mal gesehener Schnee trifft auf harte Arbeit und Heimweh. Ein kosovarisch-bangladeschisches Regieduo bietet einen rohen, unmittelbaren Einblick in das Leben im Dazwischen und begleitet eine Gruppe bangladeschischer Bauarbeiter im Kosovo, die Häuser bauen, während sie fern von ihrer eigenen Heimat festsitzen. In einem fremden Land, das selbst von wirtschaftlicher Migration geprägt ist, zeichnen sich Alltagsfragmente der Arbeiter in ihren Handyaufnahmen ab:die Gesichter ihrer Familien auf dem Bildschirm, gefährliche Höhen bei der Arbeit und Träume von einer besseren Zukunft. Ein stilles Bewahren ihrer Menschlichkeit jenseits von Ausbeutung und Unsichtbarkeit. Für manche ist auch dies Europa…

Anca Păunescu

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Riad Arfin, Manushaqe Ibrahimi
Kamera
Riad Arfin
Schnitt
Riad Arfin
Produktion
Eroll Bilibani
Sound Design
Oronnok Prithibi

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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill My Brilliant Father
Mein genialer Vater Tete Hoffmann
Dem dementen Schriftsteller-Vater gehen die Worte aus. Die Kamera der Tochter begleitet ihn. Er inszeniert sich gern, sie ihn auch. Ein Porträt zwischen Hommage und Konfrontation.
Filmstill My Brilliant Father

Mein genialer Vater

Mein genialer Vater
Tete Hoffmann
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
87 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Wenn der Schriftsteller Jan Christ über sich und seine Arbeit spricht, gehen die Worte ihren eigenen Weg. „Das Arschloch, in dem ich bin“, sagt er und meint damit die fortschreitende Demenz, die nicht nur den Verlust der Erinnerung zur Folge hat, sondern auch der Sprache und der Autorität. Er arbeitet an einem letzten großen Werk, ein „Buch vom Grunde“. Er ringt um hohe Worte. Als Künstler unterstützt er die künstlerische Arbeit der Tochter, die ihn mit der Kamera in seinen letzten acht Jahren begleitet. Er inszeniert sich selbst und lässt sich inszenieren, während die Filmemacherin insistiert und gleichzeitig Sorgearbeit leistet. Zwischendurch sehen wir eine Füchsin, die durch nächtliche Berliner Straßen streift. Tete Hoffmanns Vaterporträt ist Hommage, Konfrontation, listiges Spiel und ohnmächtige Beobachtung der Auflösung eines geliebten Menschen zugleich. Wer hat hier wann das Recht auf Aufmerksamkeit? Darf man noch erkunden, wann sich der Vater und der Schriftsteller auseinanderbewegt haben? Das Festhalten an der Sprache steht dem Loslassen der Bilder gegenüber. „Du bist eine Füchsin“, sagt der geniale Vater zur genialen Tochter.

Jan Künemund

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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27.10.
#213
CineStar 2
Mein genialer Vater
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27.10.2026
CineStar 2
#213
Mein genialer Vater
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30.10.
#571
Passage Kinos Wintergarten
Mein genialer Vater
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#571
Mein genialer Vater
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31.10.
#6B2
Schauburg
Mein genialer Vater
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31.10.2026
Schauburg
#6B2
Mein genialer Vater
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Regie
Tete Hoffmann
Buch
Tete Hoffmann
Kamera
Tete Hoffmann
Schnitt
Tete Hoffmann
Produktion
Tete Hoffmann
Sound Design
Christian Obermaier, Jochen Jezussek

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Kontakt
Tete Hoffmann
tetehoffmann@web.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, film.land.sachsen Preis
Hommage: Trollfilm
Filmstill Mother Didn’t Know
Mother Didn’t Know Anita Killi
Ein einsames Mädchen versinkt in dunklen Gedanken, bis ein Hausgeist ihr einen versehrten Vogel schickt, damit beide das Fliegen lernen. Ein magisch-düsterer Film über kindliche Depression.
Filmstill Mother Didn’t Know

Mother Didn’t Know

Mor visste ingenting
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2020
12 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ein Mädchen weint und ritzt mit einem Schweizer Taschenmesser Kratzer ins Holz – ganz so, als seien es Fleischwunden. Noch dazu schneidet sie sich die Haare ab. Doch sie ist nicht allein mit ihrer Traurigkeit: ein zärtlicher „Nisse“ (ein Hausgeist) beobachtet sie. Als sie im Dickicht ihrer düsteren Gedanken zu verschwinden scheint, wirft er einen kleinen, versehrten Vogel herab zu ihr, damit beide das Fliegen lernen können. „Mother Didn’t Know“ erzählt auf magisch-düstere Art und Weise von kindlicher Depression und der Wichtigkeit, diese zu sehen und zeitnah darauf zu reagieren. Die Emotionen des Mädchens dürfen einen großen Raum einnehmen, die Kamera ist nah bei ihr und ihren Dämonen. Drumherum schweben filigrane Staubpartikel wie Feenstaub. Killis Film könnte allerdings auch von der später nicht mehr nachempfindbaren Bürde des Erwachsenwerdens erzählen. In jedem Fall gibt es Fenster, Ausgänge, Licht – wenn man nur genau hinschaut.

Marie Ketzscher

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi, Marianne Bundgaard Nielsen
Kamera
Morten Skallerud
Schnitt
Simen Gengenbach
Produktion
Anita Killi, Marita Mayer
Sound Design
Håkon Lammetun
Musik
Zbigniew Preisner
Animation
Jens Jonathan Gulliksen
Animation Technique
Puppets

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Nothing Happens After Your Absence
Nothing Happens After Your Absence Ibrahim Omar
„Kino ist hier verboten – hier spielt man lieber Fußball“. Um in seinem Heimatdorf im Sudan Filme zu zeigen, muss Ibrahim Bürokratie und Gegenwehr überwinden. Dann bricht der Krieg aus.
Filmstill Nothing Happens After Your Absence

Nothing Happens After Your Absence

Nothing Happens After Your Absence
Ibrahim Omar
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Sudan
2026
16 Minuten
Arabisch,
Tigre
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Ibrahim ist zurück in dem Dorf, das er einst verlassen hat. Er möchte Filme zeigen. Doch „Kino ist hier verboten, Ibrahim – hier spielt man lieber Fußball“, heißt es in blauer Schrift über der trockenen Landschaft. Also veranstaltet das Sudan Film Institute ein Fußballmatch mit vier Teams, benannt nach Elia Suleiman, Abbas Kiarostami, Ousmane Sembène und Abderrahmane Sissako. Wer gewinnt, bestimmt den Film des Abends. Bis dahin sind lokale Gepflogenheiten und Bürokratie zu überwinden. Und dann bricht der Krieg aus. „Nothing Happens After Your Absence“ ist der letzte Teil von Omers Trilogie „After the Event or Post-Trauma“, die den Sudan in einem zeitlichen Schwebezustand betrachtet: Der Krieg bleibt dabei außerhalb des Bildes. Er erscheint in Texteinblendungen, im Kinderspiel, in Konversationen. Mit Humor und Satire erzählt Omer von der Gewalt, die in den Alltag eindringt, und vom Kino als Ort des Widerstands und der Gemeinschaft.

Seggen Mikael

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28.10.
#374
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#374
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#461
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#461
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#542
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#542
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ibrahim Omar
Kamera
Ala Kheir
Schnitt
Ziad Faid, Youhanna Nagy
Produktion
Ibrahim Omar
Ton
Ala Kheir, Ibrahim Omar, Youssef Assaf

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Flavio Armone
World Sales
Flavio Armone
Lights On
lightsonteam@gmail.com
Retrospektive
Filmstill Now!
Now! Santiago Álvarez
„Now!“ feuert ins Bild wie aus einem Maschinengewehr. Ein radikaler Aufschrei gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA: laut, wütend, kompromisslos und dringlich, bis heute.
Filmstill Now!

Now!

Now!
Santiago Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kuba
1965
6 Minuten
ohne Dialog
Keine Premiere

„Still I believe / We are created, free and equal / Now / Now / Now …“ Die US-amerikanische Sängerin Lena Horne interpretiert das hebräische Lied „Hava Nagila“ mit verändertem Text: „Now!“ (1963) wurde zu einer Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den USA, während Santiago Álvarez‘ gleichnamiger Film zum Agitprop-Klassiker avancierte. Er montiert Fotografien und wenige kurze Bewegtbildsequenzen von Rassendiskriminierung, Polizeigewalt und weißem Terror im Rhythmus von Hornes Song. Allein die Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche zeigte „Now!“ nach der Golden Taube 1965 fünf weitere Male in zwei Jahrzehnten. Die Präsenz des kubanischen Dokumentarfilms in Leipzig gleicht einer langen Erfolgsgeschichte, nicht zuletzt dank Álvarez, seinem bekanntesten Vertreter. Neben den Vorführungen seiner Filme war er mehrmals Mitglied der Internationalen Jury. Selbst nach dem Eklat um die Positionierung zum Prager Frühling 1968 blieb Álvarez Dauergast.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von Rassismus, körperliche Gewalt

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27.10.
#233
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#233
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Santiago Álvarez
Kamera
Pepín Rodríguez, Adalberto Hernández
Schnitt
Norma Torrado, Idalberto Gálvez
Produktion
ICAIC – Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos

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Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill The Orbit of Minor Satellites
The Orbit of Minor Satellites Chris Sullivan
Rosemary ist Patientin, Dr. Richards ihr Psychiater – aber wer braucht hier eigentlich wen? Eine Behandlung auf dem schmalen Grat zwischen imaginierten Welten und Therapiesitzungs-Realität.
Filmstill The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites

The Orbit of Minor Satellites
Chris Sullivan
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
USA,
Japan
2026
117 Minuten
Englisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Ist denn der Psychiater nicht auch vom Patienten abhängig? Für Chris Sullivan ist die Sache klar: Das ist er, gerade in langen, intensiven Behandlungen, die viel Empathie benötigen. Für seinen schwarz-weißen Langfilm hat er sich deswegen einen radikalen narrativen Ansatz erwählt, in dem Behandlungsraum und Krankheit ständig assoziativ ineinander übergehen, sodass wir nicht wissen, wo genau wir uns eigentlich befinden. Nur die Ankerpunkte sind definiert: Rosemary Hamm ist als langjährige Patientin das Forschungsobjekt und Buchsujet von Dr. Durwood Richards. Sie leidet unter Schizophrenie und ist daher manchmal überzeugt, im Kalten Krieg der 60er-Jahre in einer sowjetischen Raumstation zu leben. Dort hält sie auch Zwiegespräche mit einem großen Büffel (mit der Stimme von Boris Karloff, der 1931 Frankensteins Monster legendär verkörperte). Den schmalen Grat zwischen den imaginierten Welten von Rosemary (Animation) und der Therapiesitzungs-Realität (Live-Action) macht Sullivan immer wieder spürbar – manchmal bleibt die animierte Patientin im Zimmer sitzen, manchmal schält sie sich unwillig aus ihrer rotoskopierten Hülle. In allen Welten, fiktional oder real, überschneiden sich aber auch die Themen, die Arzt und Patientin wie Satelliten umkreisen: Es geht um Verlust, um Liebe und vor allem um Vergebung.

Marie Ketzscher

Thematisiert Tod

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27.10.
#243
CineStar 6
The Orbit of Minor Satellites
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27.10.2026
CineStar 6
#243
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar
28.10.
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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28.10.2026
DOK Stream 24h
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar
29.10.
#4C2
Cinémathèque in der naTo
The Orbit of Minor Satellites
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C2
The Orbit of Minor Satellites
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31.10.
#672
Passage Kinos Wintergarten
The Orbit of Minor Satellites
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#672
The Orbit of Minor Satellites
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Chris Sullivan
Buch
Chris Sullivan
Kamera
Leah Corbin
Schnitt
Chris Sullivan
Produktion
Chris Sullivan
Co-Produktion
Nobuaki Doi
Ton
Chris Sullivan
Sound Design
Chris Sullivan
Animation
Chris Sullivan
Animation Technique
Mixed Media

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Kontakt
Chris Sullivan
chrissullivanx@gmail.com
Publikumswettbewerb
Filmstill Petrolheads
Petrolheads Emil Langballe
Martin träumt von einem 1994er Honda Civic und dem Führerschein. Mit Kumpel Casper macht er sich auf den Weg – verbunden durch Trabbi-Witze, besondere Bedürfnisse und eine schwierige Kindheit.
Filmstill Petrolheads

Petrolheads

Petrolheads
Emil Langballe
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Dänemark
2026
76 Minuten
Dänisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Martin träumt nicht von einem Leben im Reichtum. Sein größter Wunsch ist ein 1994er Honda Civic und ein Führerschein. Mit fünf Monaten kam er zu seiner Pflegefamilie. Mit neun wurden bei ihm Autismus diagnostiziert, ADHS und eine sogenannte Bindungsstörung. Dann traf er Casper, und die beiden bauten eine Bindung auf, die auf ihrer gemeinsamen Liebe für Autos beruht, auf Trabbi-Witzen und dem Verständnis für die Schwierigkeiten des jeweils anderen – beide von ihren Behinderungen und von der frühen Jugend im Waisenhaus geformt, die ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigt haben. Von seinem Bruder, dem Regisseur Emil Langballe, mit Ehrlichkeit und Sorgfalt gefilmt, folgt der Film Martin, der in einer Spirale aus Drogensucht und Ärger gefangen ist. Doch die ganze Zeit arbeitet er weiter mit Casper an seinem Honda Civic. Ein Film über Brüche und Reparaturen, über Autos und Beziehungen, Unterstützungssysteme und die Zärtlichkeit der Freundschaft.

Sevara Pan

Enthält Darstellungen von Drogenkonsum, psychische Erkrankungen

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27.10.
#263
Passage Kinos Astoria
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#263
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Calendar
30.10.
#522
CineStar 4
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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30.10.2026
CineStar 4
#522
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Calendar
31.10.
#611
CineStar 2
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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31.10.2026
CineStar 2
#611
Apocalypse Yesterday, Today, Tomorrow and the Day After Tomorrow + Petrolheads
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Regie
Emil Langballe
Buch
Emil Langballe, Christian Einshøj
Kamera
Anders Nydam, DFF
Schnitt
Christian Einshøj
Produktion
Julie Friis Walenciak , Claes Hedlund
Ton
Kasper Janus Rasmussen
Musik
Björn Olsson

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Kontakt
Jasmina Vignjevic
jasmina@verita-films.com
World Sales
Jasmina Vignjevic
Verità Films
jasmina@verita-films.com
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Prelude and Fugues – The Wood Thrush
Prelude and Fugues – The Wood Thrush Pierre Hébert
Fünf animierte Fugen, dem Sounddesigner-Freund gewidmet. Gewandelte Naturklänge und flatterhafte Strichbündel aus Film-Kratzern formen diese Choreographie, die zum genauen Zuhören verführt.
Filmstill Prelude and Fugues – The Wood Thrush

Prelude and Fugues – The Wood Thrush

Prélude et fugues – La grive des bois
Pierre Hébert
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Kanada
2026
50 Minuten
englische Titel,
Französisch
Untertitel: 
Keine
Internationale Premiere

Entfernt singt eine Walddrossel im völligen Schwarz des Bildes. Mit massiv bassigem Brummen kommt eine Fliege akustisch näher, jäh in ihrer Flugrichtung von einem Aufprallgeräusch gestoppt. Geräusche, die so vertraut sind, dass sie uns meist entgehen, waren zentrales Klangmaterial für den renommierten Sounddesigner Claude Beaugrand. Ihm widmet der langjährige künstlerische Freund und Filmemacher Pierre Hébert seine fünf animierten Fugen. Field Recordings wie jene von Vogel und Insekt leben von der Wiedererkennbarkeit in der Wiederholung sowie von ihrer flüchtigen Natur mit zufälligen Wendungen und Variationen. Hébert formt durch Dehnen, Echoloops und Granulieren von Klängen einen Tonkörper. Und er kratzt direkt auf Film, arbeitet gegen den stofflichen Widerstand des Materials, der Emulsion. Jeder entstehende „Zeichen“-Strich hat auch etwas Unvorhergesehenes, Intuitives. Jede kraftvolle oder zarte zeichnerische Geste strahlt Lebendigkeit aus. So wie sich Drossel und Fliege akustisch begegnen, flattern nervös abstrakte Strichbündel auf der Leinwandfläche sowie in die Leinwandtiefe. Sie umkreisen die stark reduzierte Silhouette eines Menschen im freien Fall. Zwischentafeln umschreiben lyrisch einen Schmerz, der gesagt sein muss, für den es aber keine direkten Worte gibt. „Prelude and Fugues – The Wood Thrush“ ist eine unbeschreibliche Erfahrung choreographierter Geräusche, ein Kino des Inneren, das aus der feinfühligen Essenz der Animation und der unwiderstehlichen Verführung zum genauen Zuhören entsteht.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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29.10.
#441
CineStar 6
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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29.10.2026
CineStar 6
#441
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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Calendar
30.10.
#574
Passage Kinos Wintergarten
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#574
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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Calendar
01.11.
#7C1
Cinémathèque in der naTo
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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01.11.2026
Cinémathèque in der naTo
#7C1
Prelude and Fugues - The Wood Thrush
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Pierre Hébert
Produktion
Pierre Hébert
Animation
Pierre Hébert
Animation Technique
Drawn

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Kontakt
Hommage: Trollfilm
Filmstill Quiet
Quiet Marianne Bundgaard Nielsen
Ein intimer Cut-out-Animationsfilm blättert metaphorisch im Familienalbum und zeigt, welche Dramen sich hinter den gestellten Fotos wirklich abspielten: Streit, Alkohol und Einsamkeit.
Filmstill Quiet

Quiet

Stille
Marianne Bundgaard Nielsen
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2018
7 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ganz im Stillen und Verborgenen spielen sich Dramen ab, die viele Kinder aushalten müssen: Das Mädchen, das sich an den Hund kuschelt, weil die eigene Mutter mit Rotweinglas schwankt, vermutlich wieder mal schwanger. Der Junge als Spielball zwischen den aggressiven Eltern, die ihre Streitigkeiten mit hackenden Schnäbeln auf ihn niederprasseln lassen. Ein weiteres Mädchen, das eine gefährlich wackelnde Wippe mit Familienmitgliedern balanciert. Marianne Bundgaard Nielsen blättert mit ihrem intimen Cut-out-Animation-Film metaphorisch in den Familienalben und zeigt die Geschichten, die sich hinter den gestellten Bildern verbergen. Die Erwachsenen sind trostlose Marionetten, manchmal verblassende Zeichnungen, innerfamiliäre Suizide thematisierend. Die Kinder sind hingegen viel lebhaftere Figuren, mit großen anklagenden Augen, kleinen roten Herzchen und manchmal sogar bunten Schmetterlingsflügeln. Die man flattern und fliegen lassen muss, anstatt ihnen so viel eigenes Elend zuzumuten.

Marie Ketzscher

Thematisiert Suizid, Sucht

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Marianne Bundgaard Nielsen
Buch
Marianne Bundgaard Nielsen
Ton
Rasmus Zwicki
Musik
Rasmus Zwicki
Animation
Triin Sarapik-Kivi, Anita Killi

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The  Snake Charmer
The Snake Charmer Jonathan Om
Hinter den üppigen Feldern die Landstriche der Vernichtung. Thailändische Arbeiter bestellen an der Grenze zu Gaza israelische Felder. Eine Roboterschlange beschwört eine falsche Sicherheit.
Filmstill The  Snake Charmer

The Snake Charmer

The Snake Charmer
Jonathan Om
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
81 Minuten
Thai,
Hebräisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Üppige Avocadoplantagen. Am Horizont steigt Rauch auf. Dann Echos von Explosionen. Im „Envelope“, kurz vor der Grenze zu Gaza, bestellen Yo, Tom, Yan, Piak und Lee israelische Felder. Wie viele andere Wanderarbeiter wurden sie dafür aus Thailand angeworben. Sie arbeiten unter Lohnniveau, oft sieben Tage die Woche, bis zu 17 Stunden am Tag, um ihre fernen Familien zu unterstützen. Sie werden von einer Roboterschlange beobachtet, die durch die Felder kriecht und nach Hamas-Tunneln unter dem Farmland sucht. Patronenhülsen zwischen dem Unkraut, notdürftige Schutzgebilde vor den Barracken – eine Psychogeografie der Angst und Schutzlosigkeit. Manchmal, in Momenten kurzer Freizeit, lenken die heiteren Spiele und die Gemeinschaft der jungen Männer davon ab. Am 7. Oktober 2023 öffnet sich die Unterwelt und unterbricht den Film, der danach zu den Familien der Opfer in Thailand reist. Am Ufer des Mekong wacht der mythische Schlangengott Naga über die Schwelle zwischen den Lebenden und den Toten. Eine ungreifbar schwebende, teilnehmende Erzählung über prekäre Arbeitsbewegungen durch einen militärisch-agrarischen Komplex.

Jan Künemund

Thematisiert körperliche Gewalt, Kriegsszenen

Enthält Darstellungen von Tod

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29.10.
#413
CineStar 2
The Snake Charmer
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29.10.2026
CineStar 2
#413
The Snake Charmer
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30.10.
#5D1
Kinobar Prager Frühling
The Snake Charmer
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30.10.2026
Kinobar Prager Frühling
#5D1
The Snake Charmer
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01.11.
#732
CineStar 5
The Snake Charmer
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01.11.2026
CineStar 5
#732
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Jonathan Om
Kamera
Ori Ben Ari, Jonathan Om
Schnitt
Aacharee Ungsriwong
Produktion
Melanie Andernach, Knut Losen, Elance Diamant, Naruemon Chaingam
Co-Produktion
Jonathan Om
Ton
Jonathan Om
Sound Design
Daniel Meir

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Melanie Andernach
mel@madeingermany-film.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness