Vier Frauen unterschiedlicher Generationen sitzen mit einem Hund in vertrauter Pose zusammen auf einer Wiese. Eine Frau den Kopf auf die Schulter einer anderen

Unser Filmprogramm 2026 ist jetzt online!

Das DOK Leipzig Programm ist komplett! In der 69. Ausgabe präsentieren wir 217 Filme und XR-Arbeiten. Ab heute ist unser vollständiges Filmprogramm und die Wettbewerbe – inklusive aller Termine und Spielstätten – auf unserer Webseite zu finden. Der Ticketverkauf ist gestartet.

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Unsere Wettbewerbe 2026

Insgesamt 76 Lang- und Kurzfilme, darunter 30 Weltpremieren, konkurrieren um die Goldenen und Silbernen Tauben. Sieben Goldene Tauben und zwei Silberne Tauben werden an die Gewinnerfilme in den Wettbewerben vergeben.

Im Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm sind 9 Langfilme und 13 Kurzfilme im Rennen um die Preise. Einige Filme erkunden private Räume, sei es eine Entbindungsstation in der Nähe von Paris oder die Dynamiken innerhalb einer Familie. Ein Film betrachtet den Bau einer Autobahn in China aus einem neuen Blickwinkel heraus; ein anderer zeigt den Alltag einer palästinensischen Beduinenfamilie in Jordanien, während um sie herum Luxusvillen entstehen. Im Mittelpunkt mehrerer Werke stehen zudem übergeordnete Themen, vom Klimawandel und den verheerenden Waldbränden in Los Angeles bis hin zu den Verbrechen im heutigen Belarus. Die Kurzfilme beschäftigen sich sowohl mit intimen Beziehungen als auch mit bürokratischen und politischen Prozessen.

Im Internationalen Wettbewerb Animationsfilm werden fünf Langfilme und 19 Kurzfilme präsentiert. Die Auswahl umspannt vielfältige Themen, künstlerische Ansätze und Animationstechniken, von einer halluzinatorischen Raumstation aus der Zeit des Kalten Krieges über fantastische Welten, die ein junger Lehrling durchquert, bis hin zum stillen Zerbrechen der Freundschaft eines japanischen Jungen. Die Kurzfilme hinterfragen den Status quo und regen zum Nachdenken darüber an, wie wir miteinander und mit den Strukturen unserer Gesellschaft leben.

Der Deutsche Wettbewerb besteht aus 8 Langfilmen und 12 Kurzfilmen. In mehreren Werken sind bestimmte Orte selbst der Schauplatz filmischer Erkundungen. Sie führen uns etwa in ein verlassenes Hotel in den bulgarischen Bergen, das digitale Nomad*innen und Investor*innen anzieht oder in eine Berliner Einrichtung, in der es Menschen mit Alkoholabhängigkeit erlaubt ist, zu konsumieren. Familiäre Beziehungen sind ein wiederkehrendes Thema, anhand dessen die Vorstellungen von Trauma, Fürsorge oder Kunst neu definiert werden. Die Kamera läuft sogar an den Grenzen zwischen Leben und Tod und entlang geografischer Grenzen weiter – und erweckt so das unvollendete Projekt eines Filmemachers sowie die Begegnung von Gastarbeitern mit einer Roboterschlangenkamera zwischen Israel und Gaza zum Leben. Die Kurzfilme setzen sich mit Themen wie Erinnerung, LGBTQIA+ und psychischer Gesundheit auseinander.

Im Publikumswettbewerb werden zehn Langfilme gezeigt, die alle bereits bei renommierten internationalen Festivals ihre Weltpremiere feierten. Sie zeichnen sich durch vielfältige Themen und Tonalitäten aus – und reichen vom Lebenszyklus von Bäumen über die unbewältigende Trauer einer Familie bis hin zum Eintauchen in die Welt eines musikalischen Genies. Neben eindringlichen persönlichen Chroniken gibt es einfühlsame Beobachtungen über Freundschaft, Behinderung und familiäre Bindungen zu sehen. Dieses Jahr entscheiden die Festivalbesucher*innen in einer Online-Abstimmung, welcher Film eine Goldene Taube für den besten Dokumentarfilm im Publikumswettbewerb erhalten soll.

Mehr über die Filme der Wettbewerbe finden sich in unserer Pressemitteilung.