Filmtyp
Thema
Becoming River
Indem es verschiedene Medien und Einzelprojekte durchläuft und den Fluss in seiner Natur, seinen Menschen und seinen vielen Identitäten dokumentiert, wird dieses Werk zu einer Untersuchung eines Körpers im Wandel der Zeit und der Vielfalt, mit der dieser beschrieben werden kann.
Dana Melaver
Termine und Tickets
Diese Arbeit ist Teil unserer Ausstellung
DOK Neuland: Landslide
27.10–1.11.2026
Di–So: 11:00–18:00
Mi: 12:00–20:00
Eintritt frei
Die DOK Neuland Extended Reality Ausstellung findet im Kohlrabizirkus statt, zusätzlich befindet sich ein Projekt im Leipziger Hauptbahnhof und in der Heilandskirche findet zu zwei Terminen eine Performance statt.
Alles über die Ausstellung DOK Neuland
Es gelten die AGB von DOK Leipzig. Bitte beachten Sie, dass aufgrund einer begrenzten Personananzahl in den Ausstellungsorten längere Wartezeiten zu erwarten sind. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
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Black Rain
Mithilfe von Standbildern und Bewegtbildern von STEREO, der NASA-Satellitenmission zur Beobachtung der Sonne, verwandelt „Black Rain“ wissenschaftliche Daten in einen rohen und von Glitches durchzogenen Blick auf den interplanetarischen Raum. Der Film zelebriert das Artefakt als Stilmittel und gibt uns so eine ungeschliffene und fast voyeuristische Sicht des Weltalls, weit entfernt vom Glamour der Science-Fiction oder den sorgfältig kolorierten Bildern, die die NASA normalerweise für die Presse freigibt. Vor einem monochromen Hintergrund aus Sternen und der Milchstraße verfolgen wir Sonnenwinde, koronale Massenauswürfe und vorbeiziehende Kometen, die manchmal nur als verschwommene Linien oder Pixel erkennbar sind.
Ben Sassen
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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Galaxies
Lillian Schwartz, eine Pionierin der Multimediakunst und Computeranimation, schuf „Galaxies“ in der Anfangsphase ihrer 33-jährigen Tätigkeit als Artist-in-Residence bei der berühmten nordamerikanischen Forschungseinrichtung Bell Labs. Die Arbeit speist sich aus Modellsimulationen von Galaxien aus dem Langley Research Center der NASA, die auf einem leistungsstarken Großrechner erstellt und Schwartz zur Herstellung eines vollständigen Films überlassen wurden. Schwartz, die einen Hintergrund in japanischer Kalligraphie und Malerei hatte und in ihrer Arbeit oft Kunst und Technologie verband, näherte sich dem Material kreativ: Sie schichtete, verzerrte und kolorierte die Bilder, um den wissenschaftlichen Daten neues Leben einzuhauchen – mit verblüffenden visuellen Effekten.
Ben Sassen
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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Living in Water
Durch den Einsatz eines immersiven Mediums kann das Publikum diese spezielle Klimakatastrophe hautnah miterleben und die damit verbundenen Ängste nachempfinden. Mit Hilfe des Virtual-Reality-Headsets erhalten die Zuschauer einen Eindruck davon, wie es ist, sich mitten im Hochwasser zu befinden – auf eine Weise, die zweidimensionale Medien nicht nachbilden können. Indem der Film die Intimität der VR nutzt, lässt er eine langsame und eher unsichtbare Katastrophe als den Notfall erscheinen, der sie tatsächlich ist.
Dana Melaver
Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen
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DOK Neuland: Landslide
27.10–1.11.2026
Di–So: 11:00–18:00
Mi: 12:00–20:00
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Die DOK Neuland Extended Reality Ausstellung findet im Kohlrabizirkus statt, zusätzlich befindet sich ein Projekt im Leipziger Hauptbahnhof und in der Heilandskirche findet zu zwei Terminen eine Performance statt.
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Mein Leipzig – lobt das keiner mehr?
Meike Weimann
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Nothing to see here
Mit einem einzigartigen immersiven Ansatz spielt das Werk nicht nur mit unserem eigenen Körpergefühl und der Gestalt der Realität, sondern auch mit dem Körper und der Gestalt der virtuellen Realität. Indem es die virtuelle Immersion in Gestalt einer reflektierenden Skulptur entwickelt (anstelle eines Headsets), öffnet das Werk die Tür zu Portalen in verschiedensten Formen und Größen. Haltet Ausschau nach dem Unbekannten und taucht ein ins Unerwartete.
Dana Melaver
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DOK Neuland: Landslide
27.10–1.11.2026
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Permanence of Decay
Anhand von Fotos aus öffentlichen Quellen hinterfragt das Werk zudem das digitale Archiv. Ist das Archiv ein Ort der Beständigkeit oder lediglich ein Zustand des langsamen Verfalls? Die Bilder sind von öffentlicher Bedeutung, haben für das Publikum jedoch keinen sentimentalen Wert, daher hat ihr Verfall keine persönliche Tragweite. Dieses Verhältnis könnte sich jedoch ändern, sobald Besucher*innen ihre eigenen Fotos hochladen und Zeugen ihres Zerfalls werden...
Dana Melaver
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DOK Neuland: Landslide
27.10–1.11.2026
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Die DOK Neuland Extended Reality Ausstellung findet im Kohlrabizirkus statt, zusätzlich befindet sich ein Projekt im Leipziger Hauptbahnhof und in der Heilandskirche findet zu zwei Terminen eine Performance statt.
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Swarm
Im November 2013 schickte die European Space Agency (ESA) im Rahmen der SWARM-Mission drei baugleiche Satelliten in Erdumlaufbahnen, um das Magnetfeld unseres Heimatplaneten genauer zu studieren. Die Übersetzung der Messdaten in Klang machte die Schwankungen des Magnetfeldes unseres Planeten hörbar. Kamil Czapiga, der mit seinem 2019 ins Leben gerufenen intermedialen Kunstprojekt „Cosmodernism“ der Frage nach einer ganz persönlichen Version von Abstraktion im Mikro- und Makrokosmos nachgeht, verbindet diese Klänge mit faszinierendem Material aus seinem Bewegtbilduniversum. Obwohl sie fremdartig und unwirklich anmuten, entstehen seine Kompositionen aus ganz irdischen Zutaten, wie Ölen, gefärbtem Wasser und magnetischen Flüssigkeiten, die in mikroskopisch kleinen Filmsets zu chemischen Reaktionen angeregt werden. Selbstgebaute Mechaniken und spezielle Beleuchtung steigern die entstehenden Aufnahmen zu einem visuellen Erlebnis, das nicht von dieser Welt zu sein scheint.
Franka Sachse
In Kooperation mit der Europäischen Weltraumorganisation
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hello@cosmodernism.com
The Room of a Thousand Voices
Im Verlauf des Stücks läuft eine Uhr einen Tag im Zeitraffer ab, und der Raum wandelt sich langsam, stetig, fast unbemerkt von den 1980er-Jahren zu den 1990er-Jahren und darüber hinaus. Die Zeit vergeht hier anders. Es ist ein Werk, das im Dazwischen lebt. In dem schmalen Raum, der die Grenze zwischen dem Physischen und dem Virtuellen auslotet, und in den Rissen, die Tage, Jahre und Jahrzehnte voneinander trennen. Genau dieses Dazwischen schafft Portale und die Möglichkeit, durch eine Tür in eine Vergangenheit zu treten, die auf eine Berührung wartet.
Dana Melaver
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We Shall Return
Begleitet wird der Beitrag von Bildern aus dem Westjordanland, die vom Fotokollektiv „Activestills“ aufgenommen wurden, dem die beiden Regisseur*innen angehören. Vor Ort sind zudem Freiwillige anwesend, die emotionale Unterstützung sowie Gespräche anbieten.
Dana Melaver
Thematisiert körperliche Gewalt, gewalt gegen Tiere
Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, gewalt gegen Tiere
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What if Hildegard von Bingen was a Wellness Influencer
Die beiden Orgeln der Heilandskirche wurden bisher ausschließlich von Menschenhand gespielt, doch das wird sich nun ändern. Ausgebildet an zwei Polen des musikalischen Spektrums – der Musik des europäischen Mittelalters und zeitgenössischer elektronischer Musik – entwerfen die KI-Musikanten hypothetische musikalische Realitäten irgendwo dazwischen. Sobald Besucher*innen den Raum betreten, beginnen sie, eine unsichtbare Landkarte zu erkunden, die die Roboter auf der Suche nach einer musikalischen Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart in die eine oder andere musikalische Richtung lenkt. Ein sich ständig wandelndes, unvergleichliches Klangerlebnis, das mit dem ganzen Körper wahrgenommen wird, und der Körper wiederum lenkt diese musikalische Komposition. Nur zweimal aufgeführt, jeweils drei Stunden lang – nichts ist vorgegeben und nichts wird wiederholt.
Dana Melaver
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White Hole
Ein Schwarzes Loch wird als ein Bereich des Weltraums definiert, in dem Objekte eingefangen und am Entweichen gehindert werden; ein Weißes Loch dagegen ist eine hypothetische Region in der Raumzeit, die von außen nicht zugänglich ist, aus der aber Dinge auftauchen und freigesetzt werden können. Das ist der Schauplatz dieser visuell üppigen, hypnotisch abstrakten Reise in die sich ausdehnende Leere des Universums. „White Hole“ erschien gegen Ende einer Phase außerordentlich kreativer Experimente des Regisseurs Toshio Matsumoto, einem der berühmtesten Meister der experimentellen Film- und Videomacher Japans. Im Gegensatz zu seinen früheren Arbeiten auf Zelluloid nutzt „White Hole“ Video-Synthesizer und intensive Bildbearbeitung, um eine bestechende Kinoerfahrung zu schaffen, die an Stanley Kubricks ‚Sternentor‘-Sequenz aus „2001: Odyssee im Weltaum“ erinnert, mit ähnlichen psychedelischen Anklängen und möglicherweise bewusstseinserweiternder Weltraumerkundung.
Ben Sassen
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.