Sexuelle Halluzinationen eines Verlassenen. Die Hölle der Eifersucht mischt sich mit dem Fegefeuer der Eitelkeiten, rosafarbene Sehnsucht blendet über in violettes Begehren.
Sexuelle Halluzinationen eines Verlassenen, in denen sich buchstäblich jedes Ding in ein fragwürdiges Objekt pulsierender Lüste verwandelt. Die Hölle der Eifersucht mischt sich mit dem Fegefeuer der Eitelkeiten und rosafarbene Sehnsucht blendet über in violettes Begehren: Lechzende Körper. Stampfender Schmerz. Hechelnde Musik. Phallus sucht Vagina. Ewig, rastlos, gierig.
Tote Krähen, jene mythischen Götterboten, kurz vor der Wiederauferstehung durch eine Tierpräparatorin. Eine aufgeladene Atmosphärenstudie zwischen Handwerk, Imagination und Poesie.
Eine junge Tierpräparatorin ist fasziniert von Krähen, deren toten Körpern sie taktvolle Aufmerksamkeit widmet. Ihre Arbeit an den Vögeln ist ein sorgfältiges Studium anatomischer Zusammenhänge, zugleich aber auch eine Art „Amtshilfe“ zur Wiederauferstehung dieses mythischen Wesens aus dem Reich zwischen Leben und Tod. In detailreich pulsierenden Schwarz-Weiß-Bildern und einem sparsam-intensiven Soundtrack entfaltet sich eine aufgeladene Atmosphäre zwischen Handwerk, Imagination und Poesie.