Eine poetische Porträtskizze in analoger Filmästhetik: Das Leben am und im Wasser bestimmt den Alltag einer Frau, die ein Frachtschiff liebevoll zum Hausboot umgebaut hat.
Alles plätschert in dieser poetischen Porträtskizze: der Regen aufs Dach, der Hund in der Pfütze, die Enkel im Planschbecken und die Protagonistin in der Moldau. Eine Frau mittleren Alters hat ein Frachtschiff liebevoll zum Hausboot umgebaut. In impressionistischer, analoger Ästhetik fängt der Film ihren neuen Alltag ein, vom Morgenkaffee im Bademantel bis zur letzten Zigarette an Deck in der Dämmerung. Sie scheint sich einen Wunsch erfüllt zu haben – ein Leben am und im Fluss.
Während ein pubertierender Junge seiner Clique zur Halli-Galli-Dreckschwein-Party folgt, flutet die Mutter mit Trennungsangst das karge Heim. Eine mysteriöse Abnabelungsgeschichte.
Sigmund Freuds Traumsymbolik setzt die Geburt in Beziehung zum Wasser, in das man – so sagte er – entweder hineinstürzt oder dem man entsteigt. Während ein pubertierender Junge mysteriöse Anrufe erhält und seiner Clique schüchtern zur Halli-Galli-Dreckschwein-Party folgt, flutet die Mutter mit Trennungsangst und absurden Szenen das karger werdende Heim, verhöhnt vom pompös verschnörkelten Tapetenmuster.
Eine DC-3 erzählt von ihrer turbulenten Vergangenheit als Linien- und Transportflugzeug: ein entrückter Trip in luftiger Höhe durch Historisches, Landschaftliches und Visionäres.
Im globalen Norden gilt die DC-3 als Oldtimer und touristische Attraktion. In Kolumbien aber ist sie weiterhin als Linienflugzeug im Einsatz und für entlegene Dörfer im Amazonasgebiet die einzige Verbindung zur Außenwelt. In der Geschichte des einstigen „Rosinenbombers“ spiegeln sich ökonomische und hegemoniale Verhältnisse. Die DC-3 erhebt nun ihre Stimme und berichtet in einer entrückten filmischen Reise durch Zeit und Raum von Gefahren, sinnlichen Erlebnissen – und einem mystischen Passagier.
True Crime in Brüssel: Inspektor Lemoine muss den Mord an einer Prostituierten aufklären. Durch den Fund von ein paar Pommes gelingt es ihm, dem Täter auf die Spur zu kommen.
In Belgien und Frankreich ist die Doku-Serie „Strip-Tease“ echter Kult. Die Macher der Fernsehproduktion haben nun gut zwanzig Jahre altes Material zu einem in dreckigem Schwarz-Weiß gehaltenen Krimidokumentarfilm verarbeitet. Die Brüsseler Kripo ermittelt in einem Mordfall: Eine Gelegenheitsprostituierte wurde in ihrer Wohnung umgebracht. Durch den Fund von ein paar Pommes gelingt es, dem Täter auf die Spur zu kommen. True Crime.
Kalima Sissou hieß die Tote. Schnell steht ihr Ex-Freund Alain im Zentrum der Ermittlungen, und so sehen wir in unverfälschten, rohen Bildern Inspektor Lemoine und seinen Kollegen bei der Arbeit zu: am Tatort, beim Vernehmen von Zeugen und eben auch im Kreuzverhör mit dem Hauptverdächtigen. Jean Libons und Yves Hinants schräge Mischung aus düsterem Krimi und absurder Realkomik mangelt es trotz der Ernsthaftigkeit der Vorgänge nicht an (schwarzem) Humor. Gedreht im schlichten Cinéma-vérité-Stil, beschönigt der Film nichts von dem, was er zeigt. Gestalterisches und konzeptionelles Vorbild ist natürlich die 1985 von Libon mitentwickelte Serie „Strip-Tease“, die weithin bekannt war für ihre unkonventionelle und unverblümte Art, auch heikle Themen durchaus politisch unkorrekt anzugehen. „For a Fistful of Fries“ setzt dies fort und führt ganz dicht heran an das oftmals unglaublich profane Geschehen.
Mady und Merouane wohnen im selben Stadtviertel und verbringen die meiste Zeit miteinander. Beste Freunde sind sie. Daran können auch die blöden Sprüche der anderen nichts ändern.
Mady und Merouane sind beide elf Jahre alt und wachsen als beste Freunde im Nordosten von Paris auf. Sie wohnen direkt nebeneinander, und das ist für sie wichtiger als alles andere. Überhaupt fühlen sie sich in ihrem Viertel so wohl, dass ihnen gar kein perfekterer Ort zum Erwachsensein-Üben einfällt. Als ein paar andere Jungs auftauchen, wird ihre Freundschaft kurz auf die Probe gestellt …
Eine bewegende Reise durch die Gebirgslandschaft der Psyche einer Frau, die ihr ungeborenes Kind viel zu früh verloren hat. Durch die Täler der Verzweiflung hinauf zu den Höhen der Heilung.
Die fließende Bewegung einer Gebirgslandschaft, eingehüllt in orangefarbenen Nebel, wird gestört. Das regelmäßige Wabern stockt, die landschaftlichen Strukturen zerfallen. Aus dem atmosphärischen Ton wird schrilles Kreischen. „For Tashi“ beschreibt die physische und emotionale Bewegtheit einer Frau nach dem Verlust ihres ungeborenen Kindes, sucht nach Resonanz bei den Betrachtenden, hofft auf Trost.
Seit Jahren versucht Michelle, die Unschuld ihres inhaftierten Mannes zu beweisen. Ein dokumentarischer Thriller über einen unermüdlichen Kampf gegen das US-amerikanische Justizsystem.
Zu Beginn zeigt und kommentiert Michelle Bastien-Archer Fotos ihrer Hochzeit. 2007 haben die Afroamerikanerin und ihr Jugendfreund Jermaine in der unwirtlichen Besuchshalle von Sing Sing geheiratet. 1998 war er wegen vorsätzlicher Tötung zu 22 Jahren bis lebenslänglich verurteilt worden. Seit damals kämpft sie unermüdlich dafür, seine Unschuld zu beweisen. Nun sind neue Dokumente aufgetaucht, die Zweifel an der prozessentscheidenden Zeugenaussage verstärken. Michelles Zuversicht wächst. Sie treibt ihre Bemühungen um Jermaines Freilassung noch entschlossener voran. Die Kamera ist wie live dabei, beinahe eine Dekade lang.
Man glaubt sich in einem Thriller, dessen Drehbuch das Leben und das US-amerikanische Justizsystem schrieben. Ein Alltag im Ausnahmezustand, Szenen einer ungewöhnlichen Ehe. Zeitlich begrenzte Telefonate aus dem Gefängnis, unzählige Besuche im Anwaltsbüro, Auftritte bei Solidaritätsveranstaltungen für zu Unrecht verurteilte Afroamerikaner. Michelle arbeitet als Anstreicherin für die Stadt New York, zieht ihre zwei Kinder alleine groß. Beiläufig erfahren wir, dass deren leiblicher Vater einem brutalen Verbrechen zum Opfer fiel. Es entsteht das Porträt einer selbstbewussten Frau, die uns an ihren Ängsten und Hoffnungen teilhaben lässt.
Kampf ums Kraut: Das Sammeln essbarer Pflanzen ist im israelisch-palästinensischen Konflikt ein Politikum mit wirtschaftlichen, ökologischen und kulturellen Implikationen.
Der Streit ums Kraut, in diesem Fall um ’Akkoub (Gundelia) und Za’atar (wilder Thymian), gehört zu den skurrilen Aspekten des Nahostkonflikts. Als begehrte Zutaten der palästinensischen Küche werden die Pflanzen seit Generationen gesammelt, doch aus Naturschutzgründen ist dies in der Westbank verboten. So liefern sich israelische Parkranger mit den Sammelnden Verfolgungsjagden um eine Handvoll Grünzeug. In humoristischer Form inszeniert Jumana Manna die Wildbeuterei als zivilen Ungehorsam.
Die palästinensische, in Berlin lebende Künstlerin kombiniert Dokumentarisches, Geskriptetes und Pop-Referenzen. Einmal, wenn Archivmaterial den Hype um das illegale Kraut illustriert, laufen Jefferson Airplanes „White Rabbit“ und Morricones Maultrommel-Melodie aus „Für ein paar Dollar mehr“. Weil israelische Firmen Za’atar als Gewürzmischung verkaufen, hat das Verbot auch eine ökonomische Seite. Drohnenaufnahmen und Panoramen suggerieren die absurde Fahndung nach älteren Menschen beim Ernten für den Eigenbedarf. Einer sagt: „Die werden mich auch 2050 noch mit meinen Kindern und Enkelkindern erwischen.“ Die Anhörungen vor Gericht schrieb Manna auf der Basis realer Fälle mit dem Juristen Rabea Eghbarieh. Im Film unerwähnt bleibt der politische Erfolg, den der Anwalt der NGO Adalah 2019 mitbewirkte: Nach der neuen Richtlinie des Umweltministeriums dürfen fünf Kilogramm Pflanzen gepflückt werden.
Arbeit ist gleich Kraft mal Weg. Von dieser physikalischen Formel aus denkt Angel Wu über Arbeit, Selbstausbeutung und Hamsterräder nach – und über die Möglichkeiten eines Auswegs.
Ist das ein Bauch oder eine Zelle, in der es sichtlich rumort? In Angel Wus Film ist das kapitalistische Hamsterrad jedenfalls ein lebender Organismus – nur dass nicht klar ist, ob wir in ihm leben oder er in uns. Als ein junger Fabrikarbeiter einen Holzfetisch anfertigt, ihn anbetet und ihn sich dann einverleibt, brennt in ihm auch ganz körperlich sichtbar der Ehrgeiz, die Arbeitswut. Aus den Menschen am Feuer ersteht mir nichts dir nichts eine Fabrikarbeiterkolonne mit zahlenbetrachtender Managementebene, das freilaufende Zebra kommt in einen Käfig, der schnell als Container verschifft wird. Wu inszeniert diese Entwicklung aber nicht als simple Abfolge erkennbarer Kapitalismusmarker, sondern behält die kryptische, haptische Qualität ihrer grandiosen Mixed-Media-Reflexion auch in der inhaltlichen Ausgestaltung bei. Ist der Fetisch ein Amboss, der für die menschliche Formbarkeit steht? Sehnt sich der Arbeiter nach etwas anderem? Sind die fein gezeichneten Einblicke ins Innere des Apparats nun Höllenvisionen oder lapidares Anthropozän im Endstadium? Ausgehend von der physikalischen Formel „Arbeit ist gleich Kraft mal Weg“ kombiniert Wu nicht nur digitale 2D-Animation, Fotografie, Collage und Zeichnung – sowie taiwanesische Musik mit unappetitlichem Würgen. Sie verdichtet vielmehr das Nachdenken über das Arbeitsleben in (asiatischen) Gesellschaften und unser Gefangensein in ihm.
Marie Ketzscher
Credits
Regie
Angel Yun Wu
Buch
Angel Yun Wu
Kamera
Angel Yun Wu
Schnitt
Angel Yun Wu
Produktion
Angel Huang
Co-Produktion
Singing Chang
Ton
Fen Cheng
Sound Design
Jin-De Lin
Musik
Fen Cheng
Animation
Angel Yun Wu, Ji-Tian Li, Vanto Chien, Hao Ping Wang
Das bewegende Porträt der eigenen Großmutter ist zugleich kluge Reflexion des einzigartigen Vermögens der Fotografie, Echospuren gelebten Lebens aufzuzeichnen und zu überliefern.
Englisch, deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit
Michelle, 86 Jahre alt, ist eine ebenso eigensinnige wie anrührende Witwe und darüber hinaus die Großmutter der Filmemacherin Amélie Cabocel. Allein lebt Michelle in einem großen Haus in einer verlassenen Gegend Lothringens und ist sich vermutlich gar nicht bewusst, dass sie mit jeder Faser ihrer Existenz eine untergehende Zeit bezeugt. Als aber Amélie sie für ein Foto- und Ausstellungsprojekt gewinnen will, macht sie sich die Sache resolut zu eigen.
Die gemächlich vergehenden Tage vertreibt sich Michelle mit regelmäßiger und konzentrierter Lektüre der Traueranzeigen im Wochenblatt der Gegend, mit langen Telefonanrufen bei den wenigen verbliebenen „Cousins und Cousinen“ sowie dem geduldigen Blättern in ihren sorgsam gehüteten Fotoalben, in denen sich ihre Erinnerungen aufbewahrt finden. Übers Private hinaus sind diese Alben und Mappen aber auch eloquenter Fundus einer im Verschwinden begriffenen Alltagskultur. Als Michelles Enkelin, von diesem Material ausgehend, einen Film und eine Ausstellung entwickeln will, lässt sich die alte Dame anstecken und befeuert mit ihrer eigenwilligen Persönlichkeit das sowieso schon anspruchsvolle Vorhaben. „Forgotten Lands“ ist das bewegende Porträt einer Großmutter aus der vertrauten Perspektive einer Enkeltochter, zugleich aber auch kluge Reflexion des einzigartigen Vermögens der Fotografie, Echospuren gelebten Lebens aufzuzeichnen.
Ralph Eue
Credits
Regie
Amélie Cabocel
Kamera
Gautier Gumpper
Schnitt
Gautier Gumpper
Produktion
Milana Christitch
Ton
Grégory Pernet, Nicolas Rhode, Vivien Roche, Martin Sadoux, Jérémy Vernerey
Ist es nicht die radikalste Form der Selbstverwirklichung, als Fabelwesen, Maus oder Furry-Figur zu leben? In ihrem Film bewegt sich Masłoń als Avatar durch VR-Räume und erforscht Berührung.
Ist das nicht die unbegrenzte Freiheit, die radikalste Form der Selbstverwirklichung, als fliegendes Fabelwesen, als traurige Maus oder als Furry-Figur mit verlängerter, nackter Wirbelsäule als Schwanz in jeder erdenklichen Szenerie zu existieren? In ihrem Film bewegt sich Monika Masłoń als Avatar durch unterschiedlichste Räume und erforscht die Themen Berührung und Berührtwerden auf VR-Plattformen. Dort kann alles, wozu unsere Fantasie fähig ist, aus Pixeln erschaffen werden. Die Grenzen der eigenen Existenz lassen sich mit einem Klick ins Unendliche verschieben. Doch wie verhält es sich mit zwischenmenschlicher – oder avatarischer – Nähe? Lässt sich in dieser VR-Welt ein emotionales Signal wie das Händeschütteln trotz völliger Körperlosigkeit simulieren? Wenn ich sehe, wie mein Avatar berührt wird, kann mir dann mein Körpergedächtnis suggerieren, dass ich selbst dieses taktile Ereignis spüre, obwohl der andere physische Körper fehlt? Mit feinem Humor erkundet Masłoń diese Fragen im Austausch mit anderen Avataren. Doch dann betreten wir einen VR-Raum, der sich intimer anfühlt: Sie nimmt uns mit auf ein persönliches Date. Wie unterscheidet sich die Unmöglichkeit der physischen Berührung in der eigenen Fernbeziehung von jener in der VR? Kann ein VR-Date mehr körperliche Präsenz schaffen und die Sehnsucht nach dem geliebten Menschen besser stillen als andere Kommunikationswege?
Auf den Spuren des Großvaters Leonid Burlako, einst gefeierter Kameramann, entfaltet sich Zeit- und Familiengeschichte: fünfzig Jahre sowjetisches Kino und ein Leben in der UdSSR.
Der sowjetische Kameramann Leonid Burlaka arbeitete in den 1960er Jahren in seiner Geburtsstadt Odesa für das Odesskaja kinostudija in der damaligen Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik an Filmen, die um die Welt gingen. Heute ist er achtzig Jahre alt, und mit der Diagnose Alzheimer verblasst sein Gedächtnis zusehends. Der Filmemacher Igor Ivanko folgt den Spuren, die sein Großvater hinterließ, und entdeckt in der Garage ein Archiv von immensem Wert.
Zwischen Gartengeräten und Werkzeug finden sich Dutzende Rollen Fotofilm, die allerdings schon fast zerstört sind. Der Enkel scannt das Material ein und führt es den Großeltern vor. Bei den bekannten Gesichtern hellt sich Burlakas Miene auf, doch an vieles kann er sich nicht erinnern. Ivanko erkennt, dass er einen Schatz von historischer Aussagekraft in den Händen hält. Leonid Burlaka begann seine Karriere, als viele sowjetische Kulturschaffende mit der Zensur zu kämpfen hatten. Als Mitte der 1960er Jahre die staatliche Repression nachließ, war er beruflich längst etabliert. Der politische Wandel aber schlug sich in seinen Werken nieder. Ivankos Versuch, die Erinnerungen des Großvaters aufzuzeichnen, bevor sie für immer verschwinden, kommt zu spät. Doch ihm ist ein Film gelungen, der auf fünfzig Jahre Kino und Leben in der UdSSR zurückblickt: ein mitreißendes Zeit- und Familienporträt zwischen Emotion und Information.
Lina Dinkla
Credits
Regie
Igor Ivanko
Kamera
Igor Ivanko, Illia Yehorov
Schnitt
Igor Kosenko
Produktion
Mariia Ponomarova, Alexandra Bratyshchenko, Igor Ivanko, Peter Kerekes
Inmitten der unermesslichen Weite der marokkanischen Wüste suchen ein Nomade und ein Wissenschaftler nach Himmelssteinen. Für beide hängt an den Meteoriten eine große Hoffnung.
Inmitten der von Steinen, Büschen und unermesslicher Weite geprägten marokkanischen Wüste suchen zwei Männer nach Himmelskörpern. Eine schier gigantische Aufgabe, diesen verwitterten Boden abzuschreiten. Für beide ist an die Meteoritensplitter große Hoffnung geknüpft: Während der eine die Erkenntnis sucht, ersehnt sich der andere ein besseres Leben. Adnane Barakas beeindruckendes Regiedebüt spürt bildstark existenziellen Fragen nach.
Die kargen Landschaften im Südosten Marokkos sind bekannt für häufige Meteoriteneinschläge. Mohamed, ein Nomade, der mit seiner Familie in einem Zelt in der Wüste lebt, beschließt, sich auf die Suche zu machen. Wie die anderen Männer, die zusammen mit ihm das Terrain durchkämmen, hofft auch er auf den Fund eines wertvollen Steins aus dem All, der den Ausweg aus der Armut brächte. Auf der anderen Seite des Landes untersucht der Wissenschaftler Abderrahmane Meteoriten auf Einschlüsse lange vergangener Gestirne. Um zum Ursprung unseres Lebens zu kommen, müssen wir in die Sterne schauen.
Frank ist Carolines Mann. Der erfolgsverwöhnte Filmregisseur will sie bei ihrer Autobiografie unterstützen, aber natürlich auch mitreden. Caroline findet das eher mittelprächtig.
Ein Filmemacherpaar – sie Produzentin, er Regisseur – müht sich, eine Autobiografie der Frau, Caroline, herzustellen. Für die Verfilmung seines eigenen Lebens hatte der Mann, Frank, vor langer Zeit schon einmal einen Oscar bekommen. Jetzt will er Caroline nur ein bisschen Beistand leisten, aber natürlich auch mitreden. Caroline findet das eher mittelprächtig.
Franzy würzt ihre Speisen mit einer speziellen rosa Zutat. Auf der Suche nach Nachschub gelangt sie auf einen Planeten mit hungrigen Wesen, die sich über ihre Kochkünste freuen.
Franzy ist eine außerirdische Köchin, die ganz allein lebt und sich auch ein bisschen einsam fühlt. Am liebsten würzt sie ihre Speisen mit einer speziellen rosa Zutat, die alles besonders köstlich macht. Doch als die Dose mit dem Gewürz leer ist, muss sich Franzy auf die Suche nach Nachschub begeben. Sie gelangt auf einen Planeten mit hungrigen Wesen, die sich über ihre Kochkünste freuen.
Lina Dinkla
Credits
Regie
Ana Chubinidze
Kamera
Sara Sponga
Schnitt
Antoine Rodet
Produktion
Reginald de Guillebon
Co-Produktion
Ana Chubinidze
Ton
Beso Kacharava, George Murgulia, Biko Gogaladze
Musik
Erekle Gestadze, Zviad Mgebry
Animation
Chaitane Conversat, Lorelei Palies, Sophie Roze, Iulia Voitova
Ein unbedarft aufdringlicher Reporter reist in die Provinz, um herauszufinden, wie es mit der Gleichberechtigung in der Praxis aussieht. Ein Filmkuriosum von erhellender Absurdität.
Den vielen medial vermittelten Bildern von selbstbewusst werktätigen Frauen und den Männern, die sie unterstützen, stellt Karola Hattop einen unbedarften Reporter gegenüber, der herausfindet, dass es mit der Gleichberechtigung in der Praxis oft noch so eine Sache ist. Durchaus aufdringlich sucht er dabei Frauen im Frisiersalon und in der Abteilung für Umstandsmode auf, setzt sich zu Funktionären in den Wagen, sprengt Hochzeitsfeiern und schmuggelt sich unter Museumsführungen für Kinder. Ein aufschlussreiches Kuriosum voller salopp eingefangener Alltagstristesse, wie sie in Hochschulfilmen oft besser zur Geltung kommen konnte als in vergleichbaren DEFA-Produktionen.