Filmarchiv

Deutscher Wettbewerb 2022

Miyama, Kyoto Prefecture

Rainer Komers
In drei Jahrzehnten ist Uwe Walter aus Gelsenkirchen Teil der japanischen Dorfgemeinschaft von Miyama geworden. Die bewegt ihn schließlich, Abschied von der Vergangenheit zu nehmen.
Filmstill Miyama, Kyoto Prefecture
Filmstill Miyama, Kyoto Prefecture

Miyama, Kyoto Prefecture

Miyama, Kyoto Prefecture
Rainer Komers
Deutscher Wettbewerb 2022
Dokumentarfilm
Deutschland,
Japan
2022
97 Minuten
Deutsch,
Japanisch
Untertitel: 
Englisch
Kein anderer Gelsenkirchener dürfte je den Nō-Gesang und das Spiel der Shakuhachi-Flöte so authentisch beherrscht haben wie Uwe Walter. Seit drei Jahrzehnten lebt er im Bergdorf Miyama nördlich von Kyoto und tut es den Ortsansässigen gleich – ob sie ihren Lebensunterhalt nun auf dem Feld, mit der Viehzucht oder der Jagd bestreiten. Man bestellt seinen Garten, repariert Zäune, um Makaken fernzuhalten, und baut den eigenen Reis an. Uwe ist zum perfekten Japaner geworden, eins mit seiner Umgebung.
So sehr er sich auch als Identifikationsfigur eignet mit seinem Ruhrpottwitz – die Kamera hält respektvolle Distanz zu Uwe, zurückhaltender als er selbst. Nur einmal kommt sie ihm rührend nah, wenn er gezwungen ist, sich im Interesse der Dorfgemeinschaft von einem wesentlichen Teil seiner Vergangenheit zu verabschieden. Doch der eigentliche Gegenstand dieses Films ist nicht der graublond gelockte Deutsche, sondern eben jene Gemeinschaft, die Rainer Komers in bittersüßer Vielstimmigkeit porträtiert. Sie entsteht im Spiel der Kinder, in den Verrichtungen der Erwachsenen und den Erzählungen der Alten, in den sommerlichen Wolkenbrüchen der Regenzeit, im weißen Mond über dem nächtlichen Dorf und in den blutrot gefärbten Blättern im Herbst.
Christoph Terhechte

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Regie
Rainer Komers
Buch
Gregor Bartsch
Kamera
Rainer Komers
Schnitt
Gregor Bartsch
Produktion
Rainer Komers
Ton
Uwe Walter, Yuki Morimoto, Michel Klöfkorn, Oscar Stiebitz
Musik
Uwe Walter, Yuki Morimoto
Filmvertrieb
Joachim Kühn
Broadcaster
Doris Hepp
Key Collaborator
Hiroko Inoue
Nominiert für: VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Filmstill Moderat – The Last Days

Moderat – The Last Days

Moderat – The Last Days
Alexandre Powelz, Elisa Mishto
Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm 2022
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
21 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch

Nach Jahren gemeinsamen Tourens beschließt die Berliner Supergroup „Moderat“ 2017, sich eine (kürzlich beendete) Auszeit zu gönnen. „The Last Days“ porträtiert die drei Protagonisten der „Intelligent Dance Music“ von ihrer menschlichen Seite. Schwarz-weiße Bilder, die um ihre letzte Konzerttournee herum entstanden, dienen als Projektionsfläche für Interviews im Off, in denen Sascha, Szary und Gernot sich gegenseitig beschreiben und dabei tiefe Einblicke in ihre künstlerische Dynamik zulassen.

Hinweis: In diesem Film werden Stroboskopeffekte verwendet.

Christoph Terhechte

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Regie
Alexandre Powelz, Elisa Mishto
Kamera
Timon Schäppi, Elisa Mishto
Schnitt
Robert Stuprich
Produktion
Helmut Hartl
Co-Produktion
Elisa Mishto
Ton
Daniel Nentwig
Animation
Florian Sebald
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis
Animation Night 2025

Mona Lisa(モナリザ)

Toshio Matsumoto
Beim ersten Einsatz des Scanimate-Videosynthesizers in Japan nimmt Matsumoto die Mona Lisa mit auf eine Reise durch surreale Landschaften und verwandelt sie in eine schillernd-psychedelische Vision.
Filmstill Mona Lisa(モナリザ)
Filmstill Mona Lisa(モナリザ)

Mona Lisa(モナリザ)

Mona Lisa(モナリザ)
Toshio Matsumoto
Animation Night 2025
Animationsfilm
USA
1973
3 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Mithilfe des Scanimate-Videosynthesizers tritt da Vincis Porträt der Lisa del Giocondo eine surreale Reise durch echte und künstliche Landschaften an. Dabei projiziert Toshio Matsumoto eine Art Fantasiewelt elektronischer Bilder, explodierender Farben und Bewegungen auf sein Subjekt und animiert die Mona Lisa so zu einer schimmernden psychedelischen Vision, die von einem abstrakten elektronischen Soundtrack begleitet wird.
Ben Sassen

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Regie
Toshio Matsumoto
Filmstill Money and Happiness

Money and Happiness

Money and Happiness
Ana Nedeljković, Nikola Majdak
Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm 2022
Animationsfilm
Serbien,
Slowenien,
Slowakei
2022
10 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
In Hamsterland sind alle zu 100 Prozent glücklich. Statistik ist die Religion und die perfekte Arbeitskraft ist jung, teamfähig und stressresistent. Selbst die stupidesten Tätigkeiten am Computer und Schufterei im Akkord machen ausnahmslos Spaß. Bis eines Tages doch einmal etwas schiefläuft und die Mantras „Think positive“ und „Follow your dreams“ vorübergehend verstummen. Eine kurzweilige Polemik auf hyperkapitalistische, neoliberale Gesellschaften, die zum Schmunzeln verleitet.
Samuel Döring

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Regie
Ana Nedeljković, Nikola Majdak
Kamera
Nikola Majdak
Schnitt
Milina Trisic
Produktion
Jelena Mitrović
Co-Produktion
Tina Smrekar, Peter Badac
Ton
Julij Zornik
Musik
Dusan Petrovich
Animation
Ana Nedeljković, Nikola Majdak, Leon Vidmar
Filmvertrieb
Luce Grosjean
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Filmstill Moonless

Moonless

Chandraheen
Adheep Das
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm 2023
Animationsfilm
Indien
2023
24 Minuten
Hindi
Untertitel: 
Englisch
In einer mondlosen Nacht entflieht ein vorwitziger Bulle aus der Herde. Er prescht durch Felder und über Hügel, bis er schließlich an einem Tümpel zum Stehen kommt. Dort heftet sich ihm ein Stück Papier an, auf welchem ein Gedicht entsteht. Der Bulle schüttelt das Papier ab und schleicht sich in die Stadt. Dort betrachtet er die Menschen bei ihren nächtlichen Geschäften. Er wird Zeuge einer polizeilichen Ermittlung, belauscht zwei Lastwagenfahrer und beobachtet den Diebstahl eines Haltestellenhäuschens. All diese Erfahrungen werden begleitet von poetischen Kommentaren des Erzählers und kulminieren in einem köstlichen Gesangsteil, untermalt von einer Tanz- und Performance-Nummer des Bullen.

Währenddessen geraten die Menschen in der Stadt in Aufruhr über den unauffindbaren Mond. Sie suchen, diskutieren und protestieren. Doch der Mond bleibt verschwunden – bis sich der Bulle am Ende seiner Reise verwandelt.
Franka Sachse

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Regie
Adheep Das
Buch
Avanti Basargekar
Schnitt
Adheep Das
Produktion
Tamali Bhattacharya
Ton
Shivpal Singh Kang
Sound Design
Shivpal Singh Kang
Musik
Shivpal Singh Kang
Animation
Adheep Das
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Filmstill Moria Six

Moria Six

Moria Six
Jennifer Mallmann
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm 2024
Dokumentarfilm
Deutschland
2024
82 Minuten
Griechisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Nachdem ein Feuer das Camp Moria im September 2020 komplett vernichtet hatte, wurde es gespenstisch still. Nicht nur vor Ort, sondern auch im öffentlichen Diskurs. Weder die menschenrechtswidrigen Bedingungen in den weiteren Lagern an den Außengrenzen Europas noch die zahllosen Pushbacks im Mittelmeer schienen die Allgemeinheit näher zu beschäftigen. Auch die Verhaftung der sechs Jugendlichen, die man der Brandstiftung bezichtigte, blieb ohne weithin hörbares Echo – obwohl schon ein zweiter Blick auf die Umstände der Ermittlungen und den folgenden Strafprozess das Vorgehen der griechischen Justiz als fragwürdig offenbarte. Ganz zu schweigen von der zugrunde liegenden Flüchtlingspolitik der Europäischen Union.
Jennifer Mallmann wagt mit ihrem Film diesen zweiten Blick. Im Zentrum steht ihr Briefwechsel mit Hassan, einem der verurteilten Jugendlichen, der ihr aus dem Gefängnis von seinem Alltag, seinen Wünschen und Ängsten berichtet. Ruhige, exakt kadrierte Bilder dokumentieren „Normalität“ an den Rändern der Festung Europa. Sie zeigen, wie strategische Abschottung und die damit einhergehende strukturelle Ausgrenzung funktionieren. Wer wissen will, wie sich unsere Staatengemeinschaft ihre Zukunft vorstellt, muss nur die neu errichteten, futuristischen Hochsicherheitslager betrachten. Dort werden die Ankommenden behandelt wie Menschen, die schwere Verbrechen begangen haben.
Luc-Carolin Ziemann

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Regie
Jennifer Mallmann
Kamera
Sina Diehl
Schnitt
Maxie Borchert
Produktion
Matthias Drescher
Co-Produktion
Max Brunner, Svenja Vanhoefer
Ton
Vincent Egerter
Sound Design
Timo Kleinemeier
Musik
Clemens Gutjahr
Nominiert für: VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis, DEFA Förderpreis, Filmpreis Leipziger Ring
Ausgezeichnet mit: DEFA Förderpreis, Filmpreis Leipziger Ring
Mehr zum Film
Filmstill Morichales

Morichales

Morichales
Chris Gude
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm 2024
Dokumentarfilm
USA,
Kolumbien
2024
83 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Im bewusst gesetzten Duktus eines altmodischen Feldberichts schildert ein fiktiver Forschungsreisender seine vom Goldabbau in Venezuela gewonnenen Eindrücke. Entlang des Orinoco führt ihn seine Mission von entlegenen Minen im Dschungel zu Industriegebieten. Sein Fokus gilt den Arbeitern und ihrem Lebensraum. Die titelgebende Moriche-Palme, eine am Flusslauf wachsende Speise- und Nutzpflanze, steht exemplarisch für die Beziehung der Menschen zur Natur und ihren Umgang mit Rohstoffen. Paradoxerweise leben die Goldgräber im Einklang mit Mutter Erde als Ernährerin und Heilerin, sind aber gleichzeitig ihre Zerstörer. Wie an so vielen Orten der Welt hängt ihr existenzielles Überleben von einem vom Kolonialismus geerbten Wirtschaftssystem ab. Das rasante Tempo des Kapitalismus steht dabei im eklatanten Widerspruch zur beschwerlichen Extraktion des Goldstaubes, der nur durch langsame Erosionsprozesse entstanden ist.
Genauso wie sich der Erzähler den Fluss entlangtreiben lässt und über verschiedene Zusammenhänge meditiert, arbeiten sich auch die Bilder durch die Schichten der komplexen Materie. Die immersive poetische Reise wechselt zwischen beobachtenden Bolex-Aufnahmen, handgezeichneten Illustrationen und abstrakten Visualisierungen fotochemischer Reaktionen. Von einem präsenten und elaborierten Sounddesign begleitet, funkelt der Glanz des Goldes buchstäblich von der Leinwand.
Annina Wettstein

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Regie
Chris Gude
Buch
Chris Gude
Kamera
Chris Gude
Schnitt
Felipe Guerrero, Chris Gude
Produktion
Chris Gude, Felipe Guerrero, Maite Bermúdez, Adriana Agudelo
Sound Design
Felipe Guerrero, Chris Gude
Musik
Maximilian Gude
Filmvertrieb
Michaela Čajková
Sprecher*in
Jorge Gaviria
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis, Silberne Taube
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2024

Moskauer Mosaik [Ausschnitt]

Alfred Dorn
Im Sommer 1957 reist der talentierte Amateurfilmer Alfred Dorn anlässlich der 6. Weltjugendspiele nach Moskau und wandelt staunend mit seiner Kamera durch die sowjetische Metropole.
Filmstill Moscow Mosaic [excerpt]
Filmstill Moscow Mosaic [excerpt]

Moskauer Mosaik [Ausschnitt]

Moskauer Mosaik [Ausschnitt]
Alfred Dorn
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2024
Dokumentarfilm
DDR
1957
10 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Moskau, Sommer 1957: Der berühmte Amateurfilmer Alfred Dorn nimmt uns mit zu den 6. Weltfestspielen der Jugend und Studenten, die als Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg die Begegnung und den Austausch von Jugendlichen aus aller Welt fördern sollten. Neugierig staunend erkundet die Kamera die Metropole Moskau mit ihren ikonografischen Gebäuden und Plätzen, mittendrin zahlreiche Festivalbesucher*innen.
Konstantin Wiesinger

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Regie
Alfred Dorn
Kamera
Alfred Dorn
Re-Visionen 2021

Mother Dao, the Turtlelike

Vincent Monnikendam
Ein „kinematografisches Bild Niederländisch-Indiens 1912 – ca. 1933“, montiert aus stummem Filmmaterial der Kolonialherren, lernt sprechen: in den Geschichten der Kolonialisierten.
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Mother Dao, the Turtlelike

Moeder Dao, de schildpadgelijkende
Vincent Monnikendam
Re-Visionen 2021
Dokumentarfilm
Niederlande
1995
88 Minuten
Niederländisch,
Indonesisch
Untertitel: 
Englisch
Als „kinematografisches Bild Niederländisch-Indiens 1912 – ca. 1933“ bezeichnet Vincent Monnikendam seinen Archivfilm im Nebentitel. Damit nähert er sich der umständlich-buchhalterischen Sprache der niederländischen Behörden, in deren Auftrag das von ihm remontierte Filmmaterial seinerzeit entstand. Er verdichtete rund 280.000 Meter Nitrofilm, professionell gedreht, aber weitgehend roh belassen, zu einer Kompilation über die indigenen Menschen und ihre zugereisten Herrscher in der ehemaligen Kolonie. Das ursprünglich stumme Material wird beredt – nicht durch einen einordnenden Kommentar, sondern in den Liedern und Geschichten der Kolonialisierten. Die Bilder bleiben unverändert. Aber lesen muss man sie neu.
Sylvia Görke

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Regie
Vincent Monnikendam
Buch
Vincent Monnikendam
Kamera
Vincent Monnikendam, Hans van der Marck
Schnitt
Licky Zydower, Albert Markus
Produktion
Rade Miličević
Musik
Jan-Dries Groenendijk
Panorama Kurzfilm 2022

Mother’s Milk

Isaac Knights-Washbourn

Ein Landleben im Westen Serbiens, das Dragica alles abverlangt. Kühe wollen gemolken, Tomaten geerntet werden. Die täglichen Erfordernisse lassen kaum Zeit zum Innehalten.
Filmstill Mother’s Milk
Filmstill Mother’s Milk

Mother’s Milk

Majčino mleko
Isaac Knights-Washbourn
Panorama Kurzfilm 2022
Dokumentarfilm
Serbien
2022
18 Minuten
Serbisch
Untertitel: 
Englisch
An Arbeit mangelt es Dragica nicht. Haus samt Vieh im Westen Serbiens verlangen Einsatz von früh bis spät. Sie melkt, erntet, bereitet den Brei für ihre behinderte Tochter. Ihre eigene Mutter ist unlängst verstorben. Nun trägt Dragica Schwarz und besorgt ihrem alten Vater die Rasur. Kann es eine Alternative zur tagtäglichen Aufopferung geben? Isaac Knights-Washbourn lässt, wie beiläufig, Raum für derlei Überlegungen: Beim Zerkleinern der Tomaten öffnet sich die Frau einem Gast aus der Stadt.
Carolin Weidner

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Isaac Knights-Washbourn
Kamera
Antonio Pozojević
Schnitt
Ivana Pejak
Produktion
Dejan Petrović, Nađa Lapčević
Ton
Eugene Pereiaslavtsev
Filmstill Motorrodillo

Motorrodillo

Motorrodillo
Alba Jaramillo
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2022
Dokumentarfilm
Kolumbien,
Frankreich
2022
30 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Im ländlichen Norden Kolumbiens, in dem die Bahngleise längst stillgelegt sind, weiß man sich durch eine Flotte von „Motorrodillos“ – Motorrad-angetriebene Minizüge – selbst zu helfen. Täglich fahren Dolly und ihre Kollegen Schulkinder, Waren und Reisende über abenteuerliche Strecken von Dorf zu Dorf. Wer unterwegs auf Gegenverkehr trifft, muss von den Schienen steigen. Wer Löcher auf den Gleisen findet, der flickt sie kurzerhand. Ein liebevolles Porträt eines selbstorganisierten Transportsystems.
Marie Kloos

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Alba Jaramillo
Kamera
David Horacio Montoya
Schnitt
Francine Lemaître
Produktion
Qutaiba Barhamji, Marie-Odile Gazin, Alba Jaramillo
Ton
Andres Acevedo, Manuel Vidal
Spotlight on: Docudays UA 2022 2022

Mountains and Heaven in Between

Dmytro Hreshko
Vier Sanitäter gehen in einem Bergdorf zu Beginn der Covid-Pandemie von Haus zu Haus. Sie bilden den emotionalen Kern dieses kaleidoskopischen Blicks auf Geschichten und Tragödien.
Filmstill Mountains and Heaven in Between
Filmstill Mountains and Heaven in Between

Mountains and Heaven in Between

Mizh nebom ta goramy
Dmytro Hreshko
Spotlight on: Docudays UA 2022 2022
Dokumentarfilm
Ukraine
2021
70 Minuten
Ukrainisch
Untertitel: 
Englisch
Vier Sanitäter gehen in einem abgelegenen Bergdorf zu Beginn der Covid-Pandemie von einem Haus zum anderen, von Messungen zu Diagnosen, von müden älteren Frauen zu betrunkenen Männern mittleren Alters. Hreshko beobachtet sie genau: Sie werden getauft, verheiratet, beerdigt. Doch das Ambulanzteam bleibt das gleiche, macht seine Arbeit und bildet schließlich den emotionalen Kern dieses kaleidoskopischen Blicks auf die Geschichten und Tragödien der Menschen.
Daria Badior

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Dmytro Hreshko
Kamera
Dmytro Hreshko
Schnitt
Viktor Malyarenko, Dmytro Hreshko
Produktion
Polina Herman
Ton
Volodymyr Tret’yakov, Volodymyr Shchobak
Nominiert für: MDR-Filmpreis
Kids DOK 2022

Mouse House

Timon Leder
Zwei Mäuse entdecken einen Käselaib. Die eine flüchtet vor der Katze, die andere schafft es hinein ins Paradies. Jeder Bissen bringt sie näher an den Einsturz ihres Hauses …
Filmstill Mouse House
Filmstill Mouse House

Mouse House

Mišja hiša
Timon Leder
Kids DOK 2022
Animationsfilm
Slowenien,
Kroatien
2022
8 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Zwei Mäuse entdecken einen dicken Käselaib. Das Paradies schlechthin! Doch wie kommt man da hinein? Die eine Maus hat es geschafft, ihr kleiner Bruder ist draußen auf sich allein gestellt und muss sich vor der hungrigen Katze in Acht nehmen. Im Käselaib lebt die Maus wie ein König und frisst sich durch die gelbe Leckerei. Doch jeder Bissen bringt sie näher an den Einsturz ihres Hauses …
Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Timon Leder
Schnitt
Maja Zupanc
Produktion
Jure Vizjak, Maja Zupanc
Co-Produktion
Jure Bušić
Ton
Julij Zornik
Musik
Janez Dovč
Animation
Marica Kicusić, Tilen Javornik, Veronika Hozjan, Jošt Šeško
Hommage: Punto y Raya 2025

Moving Moments (6 Moments, 19 Fragments)

Gwendolyn Lootens
Eine wunderbare Sammlung kleinster Bewegtbildmomente voller Klugheit, Witz und Poesie. Das Kleine, mit der Lupe betrachtet, bietet Raum für Überraschungen – und große Erkenntnisse.
Filmstill Moving Moments (6 Moments, 19 Fragments)
Filmstill Moving Moments (6 Moments, 19 Fragments)

Moving Moments (6 Moments, 19 Fragments)

Moving Moments (6 Moments, 19 Fragments)
Gwendolyn Lootens
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Belgien,
Niederlande
2023
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Eine wunderbare und hochpoetische Sammlung kleinster Bewegtbildmomente, die uns durch clevere Kameraperspektiven und klug gewählte Bildausschnitte, durch Lichtsetzung, Montage und die verwendeten Materialien ästhetischen Hochgenuss schenkt. Dieses Archiv der Kleinigkeiten bleibt stumm. Die Augen werden zum Hörorgan. Der Sound entsteht im Kopf. Einfach bezaubernd.
Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Gwendolyn Lootens
Kids DOK 2024

Mû

Malin Neumann
Als die Quelle im Wald austrocknet, macht sich das Kind auf dem Rücken des Otters auf eine abenteuerliche Reise. Es geht durch Wüsten, über Berge und Täler, um das Wasser wiederzufinden.
Filmstill Mû
Filmstill Mû

Mû

Mû
Malin Neumann
Kids DOK 2024
Animationsfilm
Deutschland
2023
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
In einem kleinen Häuschen im Wald leben das Kind und der Otter. Seit einer Weile ist ihre Wasserquelle ausgetrocknet. In ihrer Not machen sie sich gemeinsam auf den Weg in die schneebedeckten Berge, um von den Eiskuppen einen Vorrat mitzunehmen … Illustratorin Malin Neumann gelingt mit ihrem ersten Animationsfilm eine poetische Erzählung in warmen Farben über die lebensnotwendige Bedeutung des Wassers.
Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Malin Neumann
Buch
Malin Neumann
Kamera
Malin Neumann
Schnitt
Malin Neumann
Produktion
Malin Neumann
Ton
Henning Großmann
Sound Design
Henning Großmann, Leon Sudahl, David Stolz
Musik
Henric Schleiner
Animation
Malin Neumann
Kids DOK 2021

Mum Is Pouring Rain

Hugo De Faucompret
Jane muss Weihnachten bei ihrer Großmutter auf dem Land verbringen: Wie langweilig! Doch allen Widrigkeiten zum Trotz entpuppen sich die Ferien als ein echtes Abenteuer.
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Mum Is Pouring Rain

Maman pleut des cordes
Hugo De Faucompret
Kids DOK 2021
Animationsfilm
Frankreich
2021
29 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Keine
Die Mutter von Jane macht eine schwere Zeit durch und eröffnet ihr, dass sie diese Weihnachten bei ihrer Großmutter „Zwiebel“ auf dem Land verbringen muss. Keine Widerrede. Jane hat dazu überhaupt keine Lust: Wie langweilig! Doch allen Widrigkeiten zum Trotz entpuppen sich die Ferien als ein echtes Abenteuer. Jane lernt neue Freunde kennen und beginnt, sich anderen zu öffnen.
Lina Dinkla

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Hugo De Faucompret
Buch
Lison d’Andréa, Hugo De Faucompret
Schnitt
Benjamin Massoubre
Produktion
Ivan Zuber, Antoine Lietout
Co-Produktion
Emmanuèle Pétry-Sirvin, Jean-Baptiste Wery
Musik
Pablo Pico
Animation
Eva Lusbaronian
Filmvertrieb
Emmanuèle Pétry-Sirvin
Broadcaster
Canal+